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Prostatakrebs durch Forschung besser bekämpfen

Längst ist bekannt, dass ein Tumor der Prostata der mit Abstand häufigste Krebs bei Männern ist. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr über 67000 Männer an Prostatakrebs. Nun ging die Prefere-Studie an den Start, die Prostatakrebs erforscht und für weitere Behandlungsmöglichkeiten sorgen soll. Im Detail werden gängige Therapiemethoden die weltweit bei Prostatakrebs zum Einsatzkommen gegenübergestellt und miteinander verglichen. Hierbei geht es vor allem um Methoden die bei der Erstbehandlung zum Einsatz kommen, um einen lokalen Tumor zu behandeln. Zu diesen Methoden und Prostatakrebs-Therapien zählen unter anderem eine Prostataentfernung, die Strahlentherapie von Außen, eine innere Bestrahlung und vieles mehr.

Prostatakrebs

Die Forscher hoffen zuverlässige Daten über Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlungsmethoden zu erlangen, um erkrankten Männern und deren Angehörigen deutlich mehr Sicherheit bei der Entscheidung für die passende Therapie zu vermitteln.

Innerhalb der Studie, für die nach wie vor Teilnehmer gesucht werden, werden Männer mit jeweils einer Methode behandelt und anschließend 13 Jahre von einem Urologen und dem Klinikzentrum behandelt und unterstützt. Auf diese Art und Weise können aussagekräftige Forschungsdaten gesammelt werden, die Aufschluss über die Effektivität der Methoden geben.