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MIT stellt Forschungsprojekt zur Entwicklung eines 110-Kern-Prozessors vor

Das US-amerikanische Forschungsinstitut Massachusetts Institute of Technology (MIT) gab bekannt, an der Entwicklung der sogenannten „Execution Migration Machine“ zu arbeiten. Dabei handelt es sich um einen Prozessor mit insgesamt 110 Kernen, die mittels netzartiger Architektur und quadratischem Design miteinander verbunden sind. Vor allem für Datenmigration und große Datenmengen soll der leistungsstarke Rechner mit speziell geschriebenem Code optimiert werden.
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Ziel des Forschungsprozessors sei es, eine energieeffiziente Leistungssteigerung elektronischer Geräte zu ermöglichen und den Datenverkehr innerhalb des Chips zu reduzieren. Auf diese Weise könne ein Chip, so Mieszko Lis vom MIT, sowohl sparsamer als auch schneller rechnen. Dabei misst der im 45-Nanometer-Verfahren angefertigte Prozessor gerade mal 10×10 mm. Erste Erfolge konnte der Prozessor in einem intern durchgeführten Benchmark-Test erzielen, wo er im Vergleich zu anderen Chips eine Leistungssteigerung von 25 Prozent verbuchen konnte. Das MIT betonte jedoch, dass die vielversprechende Leistungssteigerung des 110-Kern-Prozessors noch in den Kinderschuhen stecken würde und derzeit lediglich experimenteller Natur sei.